Numberland - New Processes, New Materials

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  • Wer wir sind

    Wir sind - seit 1996 - als Ingenieurbüro auf dem Werkstoffsektor aktiv. Dabei verbinden wir Themen wie Innovations- Wissens- und Technologiemanagement mit sehr guten Kontakten zu Wissenschaft und Wirtschaft ...
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  • Your man in Germany

                Your man in Germany Need a partner in Germany to get in contact with German institutions or companies? Are you tired of long distance phone calls or expensive trips from abroad with no or little results? Read more ...
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  • Neue Werkstoffe

    Wir übersetzen technische Anforderungen in physikalische Effekte oder Eigenschaften, und finden dann den dazu passenden Werkstoff ... We translate technical demands intophysical effects or properties, andthen find the suitable material ...    
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  • Neue Prozesse

    Wir analysieren, optimieren und dokumentieren Prozesse, die oft nicht im QM-Handbuch stehen,und bringen ihnen das Laufen bei ... We analyse, optimize and document processesoften not covered by quality management handbooks, and teach them to run ...
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  • Leistungen

    Wir finden neue Werkstoffe, Bauteile, Herstellungs- und Analytikverfahren, Projektpartner, Entwickler oder Forschungseinrichtungen, Know-how oder Geräte, etc. Damit all diese neuen Erkenntnisse dann bei Ihnen auch effektiv eingesetzt werden können, helfen wir Ihnen, Ihr Wissen besser zu erfassen, Prozesse zu optimieren, F&E-Projekte durchzuführen, technische Angebote zu beurteilen oder Lastenhefte zu erstellen.  
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Wissen erwerben, Wissen nutzen

Wissen als Bestandteil des Unternehmenswertes

Liest man den Finanzbericht eines größeren Unternehmens, stellt man oft fest, dass in beträchtlichem Umfang immaterielle Vermögenswerte ausgewiesen werden. Dies ist in der Regel dann der Fall, wenn das Unternehmen seine Bilanz nicht nach dem Handelsgesetzbuch (HGB), sondern nach dem europäischen Standard International Financial Reporting Standard (IFRS) erstellt. Während nach HGB nur entgeltlich erworbene immaterielle Vermögenswerte aktivierungsfähig sind, gilt dies nach IFRS unter bestimmten Kriterien auch für selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte. Dies bedeutet, dass interne Entwicklungsaufwendungen (Produktentwicklung, Prozessentwicklung, Studien) aktivierungsfähig werden können. In der Konsequenz steigt der Eigenkapitalausweis in der Regel deutlich an.

Kapitalmarktorientierte Unternehmen müssen für Geschäftsjahre, die nach dem 31.12.2004 beginnen, ihren Konzernabschluss auf Grund einer Verordnung nach IFRS aufstellen. Nicht kapitalmarktorientierte Unternehmen können dies tun, wobei dann ein Konzernabschluss nach HGB entfällt. Eine im Jahr 2004 durchgeführte Untersuchung bei deutschen kapitalmarktorientierten Unternehmen hat bestätigt, dass bei einer Umstellung von HGB nach IFRS das ausgewiesene immaterielle Vermögen durchschnittlich um über 100% ansteigt (Burger/Fröhlich/Ulbrich (2004) in: KoR, S. 353 ff). Die Konsequenz ist klar: höheres eigenkapital bedeutet besseres Rating, ein sicherlich sehr wünschenswerter Effekt. Natürlich bedingt die Umstellung von HGB nach IFRS auch einen nicht unerheblichen Aufwand. Wie sich ein Kosten-Nutzen-Verhältnis darstellt, muss deswegen im Einzelfall untersucht werden.

Vielleicht ist Ihnen beim Lesen deutlich geworden, dass Wissensmanagement nicht nur eines, sondern viele Nutzenpotentiale erschließt; einfache (d. h. nicht doppelte) Arbeit, mehrfacher Nutzen. Die Sammlung des im Unternehmen vorhandenen Wissens

  • verbessert die Innovationsfähigkeit durch Sammlung und Bereitstellung des Wissens dort, wo es gebraucht wird,
  • verbessert durch die Arbeit in Projektgruppen die interne Kommunikation,
  • bewahrt einmal erworbenes Wissen wenigstens teilweise beim ausscheiden von Mitarbeitern,
  • unterstützt innerbetriebliches, lebenslanges Lernen,
  • spart Kosten für externe Weiterbildungsmaßnahmen,
  • kann als Basis für die Einführung eines TQM-Systems nach EFQM benutzt werden,
  • steigert das Eigenkapital und verbessert das Rating.
  • Voraussetzungen dafür sind
  • eine passende Führungs- und Unternehmenskultur,
  • die Abstimmung auf die strategischen Unternehmensziele,
  • die Einschätzung von Mitarbeitern als Mitdenker,
  • eine passende technische Infrastruktur.